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Anja Krämer

Deutschland

Von Anja Krämer auf FIGU veröffentlichte Artikel

Kein Sand am Meer

Anja Krämer
6. September 2018

Die aufrüttelnde Dokumentation „Sand - die neue Umweltzeitbombe“ ausgestrahlt vom TV Sender Arte machte mich bereits letztes Jahr auf eine weitere drohende Umweltkatastrophe aufmerksam: Dem Raubbau von Sand. Sand ist uns in unserem Alltag so allgegenwärtig, das wir uns dessen gar nicht weiter bewusst sind. Er ist einfach da, wie die Luft die wir atmen und das Wasser, das uns Leben spendet. Bedeutet doch die Redensart „Wie Sand am Meer“, das etwas in unvorstellbar grosser Zahl und im Überfluss vorhanden ist. Und das soll jetzt nicht mehr so sein? Die Dokumentation zeigt schockierende Fakten über das Ausmass dieses unvorstellbaren Raubbaus an unserem Planeten. Jedes Jahr, so schätzt das

Jeder kann knipsen, aber nicht jeder kann beobachten

Anja Krämer

Mehr und mehr hat uns die moderne Welt in der wir heute leben fest im Griff. Eine endlose Informationsflut bricht täglich über uns herein und zieht unsere Aufmerksamkeit wie magisch auf Smartphones und Tablets. Konditioniert wie ein Hund auf ein Glöckchen, das ihm Futter verspricht, geht der Griff zum „Zweithirn“, sobald der Klingelton aus dem Mobiltelefon ertönt. Eine schnelle Unterhaltung mittels Kurznachrichtendienst duldet jetzt keinen Aufschub und unbedingtmuss auch noch der letzte Schnappschuss von heute Mittag im sozialen Netzwerk hergezeigt werden. In allen möglichen und unmöglichen Situationen werden reflexartig Kameras und Smartphones gezückt, Dinge fotografiert und Momente

Richten Gebete für kranke Menschen Schaden an?

Anja Krämer

Dieser Frage gingen Forscher in den USA nach und brachten Erstaunliches ans Tageslicht. STEP, die wohl bisher grösste Studie über den Nutzen von Gebeten für Patienten nach einer koronaren Bypass-Operation, steht für ‹Study of the Therapeutic Effects of Intercessory Prayer› (Studie über therapeutische Effekte von Fürbitten). Hierfür wählten die Forscher 1802 Bypass-Patienten an sechs US-amerikanischen Kliniken aus. Darunter Protestanten, Katholiken, Juden und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften. Per Zufallsprinzip wurden sie in drei Gruppen eingeteilt: Den Patienten der Gruppe 1 wurde gesagt, dass für sie gebetet wird oder auch nicht. Sie konnten sich der Fürbitten also nicht sicher