Wahrlich,
wie die Ströme in die Meere fliessen,
so mündet alles des Daseins (Lebens)
in die Gesetze und Gebote der Urkraft
des Lebens (Schöpfung) ein.
‹Kelch der Wahrheit›
Abschnitt 19, Vers 58
Und was ihr Gutes tut,
wahrlich, es wird euch
von den Euresgleichen (Menschen)
und durch euer Leben vergolten,
denn nichts bleibt
in seiner Art unvergolten.
‹Kelch der Wahrheit›
Abschnitt 2, Vers 329
Niemals soll Falschheit
mit Wahrheit vermengt,
noch die Wahrheit
wissentlich verhehlt werden.
‹Kelch der Wahrheit›
Abschnitt 2, Vers 83
Hilfe empfangen ...
Hilfe muss in Einsicht
und Geduld gesucht werden,
was freilich jedoch schwer ist,
es sei denn für den Reichen
in der Innenwelt (Bewusstsein),
der nicht in Demut,
sondern in Wahrheit, in Liebe,
Wissen und Weisheit einhergeht.
‹Kelch der Wahrheit›
Abschnitt 2, Vers 86
... und geben
Ein wahrheitlicher Mensch hilft
und gibt den Bedürftigen
doch er hilft nicht, den Wohlstand
der Reichen zu vermehren.
‹Die Art zu leben›
Seite 47, Vers 121
Arbeit und Musse
Der Mensch arbeitet,
um mit dem Leben
und dem Bewusstsein eins zu sein
und Schritt zu halten
und das Leben zu gestalten
und sein Auskommen
und alles Notwendige zu haben.
Müssig sein bedeutet,
aus dem Lauf des Lebens auszuscheren
und all seiner Würde fremd zu sein,
den Fortschritt in die Unendlichkeit
zu vernachlässigen,
und den Sinn des Daseins
nicht zu verstehen.
‹Die Art zu leben›
Seite 13, Vers 34
Erfüllung finden ...
Der Mensch muss
sich selbst glücklich machen und
er muss alles selbst zustande bringen.
Und er muss einsehen,
dass alle wahren Werte
nur in innigster Verbindung
und ohne Schimpfliches
wahre Erfüllung finden.
‹Semjase-Silver-Star-Center›
15. Mai 2011, 15.29 h
Weisheit gedeihen lassen
Nur dann,
wenn der Mensch
mit seinen Gedanken und Gefühlen
in der Tradition der Wirklichkeit
und deren Wahrheit lebt,
und wenn er in wahrem Wissen,
in allen Tugenden sowie in Ehre,
in Würde sowie in Liebe, Frieden,
Freiheit und Harmonie wurzelt,
kann er
einen wertvollen Baum der Weisheit
gedeihen und auch andere davon
dessen Früchte geniessen lassen.
‹Semjase-Silver-Star-Center›
8. Februar 2012, 15.59 h
Gesetz der Wechselwirkung
Die Wahrheit ist die, dass die
Wirklichkeit des Lebens unerbittlich ist,
folglich eure Wünsche
in dieser Beziehung
keine Abweichung von der Realität
herbeiführen können, denn ehern
bleiben die schöpferischen Gesetze
und Gebote bestehen, dass das,
was ihr sät, ihr in der Regel
auch wieder ernten werdet;
und diese Tatsache sagt mehr aus,
als ihr euch erdenken könnt,
denn das Ganze entspricht exakt
dem Vorgang der Wechselwirkung,
wie diese durch die schöpferischen
Gesetze und Gebote gegeben ist.
Die Wechselwirkung ist derart genau,
dass aus einer Ursache zum voraus
eine bestimmte Wirkung bestimmbar
ist, die immer mehr enthält, als
die Ursache ursprünglich in sich trug,
gleich dem, dass aus einem
einzigen ausgesäten Korn in Form
einer Ähre ein Vielfaches entsteht;
also trifft euch Erdenmenschen
in vielfältiger Form
das wieder als Wirkung,
was ihr als Ursache
in euren Gedanken und Gefühlen
erschafft und aussendet, und zwar
je nach Art eures Wollens
in negativer oder positiver Weise.
‹Kelch der Wahrheit›
Abschnitt 28, Verse 43 & 44
Schätze
Die unschätzbarsten Schätze sind
die Wahrheit, das Wissen,
die Liebe und die
Logik in Weisheit.
‹OM›
Kanon 32, Vers 2171
Meditationsmethode
Eine der leichtesten und hilfreichsten Meditationsmethoden besteht darin, das Bewusstsein auf ein ausgesuchtes und einem freudvoll zusagendes Objekt zu lenken und das Bewusstsein sanft darauf ruhen zu lassen. Hierfür kann ein beliebiger Gegenstand von natürlicher Schönheit verwendet werden, der inspirativ auf das Bewusstsein wirkt und durch den auch die Gefühle in entsprechender Weise anklingen. Der Gegenstand kann so z.B. eine Blume oder ein funkelnder Kristall sein, die in Wirklichkeit oder auch nur in Phantasie gegeben ist. Solche Bilder resp. Vorstellungen sind von ganz besonderer Kraft, weshalb sie sehr empfehlenswert sind. Bilder der Wirklichkeit schaffen in der Meditation eine lebendige Verbindung zur Wahrheit, und aufgrund dieser Tatsache verbindet allein schon die bildliche Vorstellung die Wahrheit mit einer Inspiration, die Auskunft zu erteilen vermag über die Natur der eigenen Wesenheit.
‹Die Art zu leben›
Seite 116, Vers 356
Ist der Mensch gut oder böse?
Der Mensch wird neutral-positiv geboren und ist also einer positiv-negativen Ausgeglichenheit eingeordnet; erst durch die Lebensführung entwickeln sich stärkere Seiten des Negativen oder Positiven, wodurch Ausartungen entstehen können. Also ist auch kein Mensch von Geburt aus gut oder böse, sondern jeder Mensch bestimmt durch seinen Charakter und seine Persönlichkeit und durch seine Lebensführung, ob er seine Ausgeglichenheit pflegt und beibehält oder ob er einer Ausartung des Positiven oder Guten oder des Negativen oder Bösen anheimfällt.
‹Die Art zu leben›
Seite 48, Vers 128
Wartet nicht ...
Wartet nicht darauf, dass der wahrlichen Propheten Warnungen in Erfüllung gehen, wenn sie euch mahnend Dinge der Nachzeit (Zukunft) voraussagen, denn an dem Tag, da sich der Propheten Mahnruf erfüllt, wird es zu spät sein; seid nicht dergleichen, dass, wenn sich die Voraussagen erfüllen, ihr sagen müsst, dass ihr vordem die Warnungen der wahrlichen Propheten vergessen und den falschen Propheten euer Ohr geöffnet habt, obwohl in der Tat allein die wahren Propheten die Wahrheit gesagt haben; wahrlich, erfüllen sich die Voraussagen der wahrlichen Propheten, wenn ihr nicht auf sie hört, dann findet ihr keine Fürsprecher (Anwälte) dafür, dass ihr Unheil heraufbeschworen habt; und wahrlich, treffen die vorausgesagten Geschehen ein, dann könnt ihr die Zeit nicht zurückschicken (zurückdrehen), um alles ungeschehen zu machen, denn durch eure Torheit (Unvernunft), die ihr pflegt, richtet ihr euch selbst und die Welt zugrunde, und all das, was ihr an Göttern und Götzen und sonstig Unsinnigem euch vorgaukelt (phantasiert), lässt euch allein (im Stich).
‹Kelch der Wahrheit›
Abschnitt 7, Vers 54
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Artikel: Leseproben aus Büchern von Eduard A. Meier, zusammengestellt von Gerhard Hackner | © FLDE (Einige Rechte vorbehalten)