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Günter Garhammer

Deutschland

Von Günter Garhammer auf FIGU veröffentlichte Artikel

Frauenrechte werden mit Füssen getreten

Günter Garhammer
Januar 2014

Wir leben im Jahre 2014 in dem man denken könnte, ja müsste, dass Menschen vernünftig denken und handeln würden. Dies ist leider ein Trugschluss. Gleichstellung der Frauen ist für sehr viele Teile dieser Erde nach wie vor ein Fremdwort. Vor allem in Ländern in denen Religionen jedweder Art extrem ausgeprägt sind, werden Menschen, vor allem aber Frauen und Kinder – hierbei vor allem Mädchen – nicht als gleichwertig sondern eher als Ware gehandelt. Während in den sogenannten zivilisierteren Ländern, wie in Mitteleuropa, die Frauenbenachteiligung langsam aber stetig abnimmt, sind in etlichen Gebieten der schönen Erde Frauenrechte nicht vorhanden. Tag für Tag muss man beim Öffnen jeder

Die FLDE – Das fertig gestellte Boot

Günter Garhammer
11. September 2010

(Vortrag aus der 1. FLDE-Passivgeneralversammlung) Unmittelbar nach der Gründung der FIGU-Landesgruppe-Deutschland, die ja wirklich nicht gerade einfach war und uns einige Probleme bereitete, kamen mir die Gedanken in den Sinn, die FLDE mit einem gerade fertig gestellten Boot zu vergleichen. Eigentlich drohte das Vorhaben FLDE bereits am Anfang zu scheitern, ehe es überhaupt begonnen werden konnte. Es drohte praktisch schon beim Herablassen des Bootes, so nenn ich es mal, das Kentern des selbigen. Alles war sehr wackelig, das Einsteigen bereitete dem einen mehr dem anderen weniger Schwierigkeiten. Manche gingen erst gar nicht an Bord, andere hielten sich zumindest mal am Rande fest. Die

Der Fluss

Günter Garhammer

Menschen, nichts als Menschen, Millionen, nein, Milliarden treiben dahin, im Fluss der Gleichgültigkeit. Unzählige Menschen lassen sich treiben, aneinandergepresst und sich doch so fremd, durch ihre Abgestumpftheit und Interesselosigkeit dem Nächsten gegenüber, ihrer Eitelkeit, Hast, Gier und was es sonst noch an allen negativen Werten gibt. Der Fluss wird grösser, die Menschenmassen mehr, aus dem Fluss entsteht ein Strom, er wird breiter und breiter, die Menschen zahllos. Je mehr sich in diesem Strom befinden, desto schwieriger wird die Situation. Kein Halt mehr. Jeder versucht sich über Wasser zu halten, nimmt auch in Kauf andere unter Wasser zu drücken, nur um zu überleben. Manche

PID - Fluch oder Segen?

Günter Garhammer

Seit der Zeit der Entwicklung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in den 1960er und 1970er Jahren durch Robert Edwards, der 2010 dafür den Nobelpreis für Medizin erhielt, und Patrick Steptoe, ist dieses Verfahren sowohl ethisch als auch politisch sehr umstritten. Worum geht’s hier eigentlich? Als Präimplantationsdiagnostik (PID) wird eine genetische Untersuchung bezeichnet, die entscheiden soll, ob ein künstlich befruchtetes Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt werden soll oder nicht. Die PID wird hauptsächlich zur Erkennung von Erbkrankheiten und Anomalien der Chromosomen angewendet. 1990 wurde das erste Kind zur Welt gebracht, bei dem mittels PID das Geschlecht festgestellt worden war